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Ehre sei Gott in der Höhe
- Der Einfluss der griechischen Philosophie auf die christliche Lehre
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Joel Hemphill:
Gott sei die Ehre
- Die biblische Sicht von Gott
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Anthony Buzzard:
Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes
- Die selbst zugefügte Wunde der Christenheit
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Geschrieben von Markus Schumacher im August 2012

Aus dem hohepriesterlichen Gebet, welches der Herr Jesus nur wenige Tage vor seinem Tod an SEINEN VATER richtete, sind die folgenden Worte überliefert.

„Und nun verherrliche DU, VATER, mich bei DIR SELBST mit der Herrlichkeit, die ich bei DIR hatte, ehe die Welt war.“ Johannes 17,5

Diejenigen, welche der Ansicht sind, dass Jesus eine reale Präexistenz hatte und vor seiner Zeugung und Geburt und sogar vor der Schöpfung der Welt in der himmlischen Herrlichkeit bei GOTT gelebt hat, führen diese Stelle häufig an, weil sie meinen darin ihr Verständnis bestätigt zu finden.

Der Schreiber dieser Zeilen gibt zu, dass ein solches Verständnis des Textes zunächst einmal für die meisten Menschen nahe liegend ist. Aber man sollte auch bedenken, was die Ursachen dafür sind, dass vielen christlich geprägten Menschen und den allermeisten Christusgläubigen, dieses Verständnis so selbstverständlich erscheint.

Eine Ursache liegt darin, dass Jesus Christus für die zweite Person der Gottheit oder aber für Gott selbst gehalten wird. Von diesem Dogma und von der Dreieinigkeitslehre her muss Jesus Christus zwingend Präexistenz gehabt haben. Eine andere Denkweise und ein anderes Verständnis von Johannes 17,5 ist in diesem Fall gar nicht möglich.

Eine andere Ursache liegt darin, dass man zwar einerseits die Wahrheit davon, dass GOTT EINER und nur EINE PERSON ist, erkannt hat, aber andererseits doch noch sehr stark von den Vorstellungen bestimmter Männer und Frauen der Vergangenheit, welche trotz der Erkenntnis, dass ALLEIN DER VATER GOTT ist, an die Präexistenz Jesu geglaubt haben, festhalten zu müssen.

Eine weitere Ursache liegt darin, dass den Abendländern die griechische Denkweise zunächst viel eher entspricht, als das hebräisch-jüdische Denken. Daher werden die Texte dann in der Auslegung einfach an diese Denkweise angepasst.

Wer ohne einen besonders prägenden Hintergrund, wie er z.B. bei den "7 Tage Adventisten", den "Zeugen Jehovahs" und den "Freunden der konkordanten Wortverkündigung" vorhanden ist, zum Verständnis kommt, dass GOTT nur EINE PERSON ist, DER VATER, der hat es meist viel leichter, auch die Präexistenz Jesu in Frage zu stellen und die Konsequenzen aus den dogmengeschichtlichen Entwicklungen zu ziehen. Denn wenn die Dreieinigkeitslehre und das Verständnis von der Gottheit Jesu falsch sind, weil ALLEIN DER VATER GOTT und GOTT somit EINE PERSON ist, dann muss logischer Weise auch der Erkenntnisweg falsch sein, der zu diesem Verständnis geführt hat.

Es lässt sich von der Philosophie und Dogmengeschichte nachweisen, dass die Ursprünge für den Gedanken der Präexistenz des Sohnes GOTTES, auch Messias genannt, bei den vom griechischen Denken beeinflussten und überfremdeten Juden Alexandriens liegen, deren bedeutendster Vertreter Philo gewesen ist. (20 vor Zeitrechnung – 45 nach Zeitrechnung). Philo konnte sich die Weisheit als eine von GOTT unabhängige Person denken, welche schon bei der Erschaffung der Welt dabei gewesen sei. Über den Kirchenvater Justin (90 nach Zeitrechnung bis 165 nach Zeitrechnung) fand dann der Gedanke von Jesus Christus, als Präexistenz gehabt habende personale Weisheit in die Kirche des frühen 2 Jahrhunderts Eingang.

Die Frage, die es zu beantworten gilt, ist zunächst: Wer ist Jesus Christus eigentlich nach dem Zeugnis der Bibel?
Ist Jesus Christus GOTT im absoluten Sinn? Ist Jesus ein allerhöchster Engel? Oder war Jesus Christus nur Mensch und ist nun ein verherrlichter Mensch?

Da es keine Stelle gibt, nach welcher Jesus Christus GOTT im absoluten Sinn genannt wird, noch irgend eine Stelle, in welcher Jesus Christus ein himmlisches Geistwesen bzw. ein allerhöchster Engel genannt wird, muss Jesus Christus folglich ein reiner Mensch sein. Eine Kombination von verschiedenen Verständnissen ergibt keinen Sinn und spräche auch gegen GOTTES Schöpfungsordnung.
Es ist nun eine leicht zu belegende Tatsache, dass sowohl die Zeitgenossen, als auch die Jünger Jesu und auch Jesus selbst sich als einen Menschen angesehen haben. Jesus wurde und wird im NT nicht als GOTT und auch nicht als eine Person mit zwei Naturen im Sinne von Gott und Mensch, wie ein spätes Bekenntnis der Kirche im Jahr 455 festgelegt hat (Calcedon), bezeichnet, sondern als ein Mensch. Zum Beleg sollen verschiedene Zeugen des NT zu Wort kommen.

Als Jesus den Gichtbrüchigen geheilt hatte, nachdem er ihm die Vergebung der Sünden zugesprochen hatte, sagte die Volksmenge:

„Als aber die Volksmengen es sahen, fürchteten sie sich und verherrlichten GOTT, DER solche Vollmacht den Menschen gegeben hat.“ Matthäus 9,8

Die Volksmenge folgerte also aus der Vergebung und der Heilung des Gichtbrüchigen nicht, dass Jesus ein himmlisches Wesen, oder gar GOTT sei, sondern, dass er einer von den Menschen war, welchen GOTT besondere Vollmacht gegeben hatte.

Während Jesus vor dem hohen Rat verhört wurde, antwortete Petrus der Magd im Hof:

„Und wieder leugnete er mit einem Eid: Ich kenne den Menschen nicht.“ Matthäus 26,72

Die Verleugnung des Petrus bestand darin, jenen Menschen nicht zu kennen, keineswegs aber darin, Jesus nicht als himmlisches Wesen oder gar als GOTT bekannt zu haben.

Der Hauptmann, welcher die übernatürlichen Ereignisse während der Kreuzigung und im Zusammenhang mit dem Tode Jesu beobachtet hatte, sah Jesus als einen Menschen an, der GOTTES Sohn war.

„Als aber der Hauptmann der ihm gegenüber dabeistand, sah, dass er so verschied, sprach er: Wahrhaftig, dieser Mensch war GOTTES Sohn.“ Markus 15,39

Nach dem Verständnis des Hauptmanns konnte also ein Mensch Sohn GOTTES sein.

Auch für den Pilatus war Jesus nichts anderes als ein reiner Mensch

„Pilatus aber sprach zu den Hohenpriestern und den Volksmengen: „Ich finde keine Schuld an diesem Menschen.“ Lukas 23,4

Der Hauptmann zeigte nach dem Tod Jesu die folgende Reaktion:

„Als aber der Hauptmann sah, was geschah, verherrlichte er GOTT und sagte: „Wahrlich, dieser Mensch war gerecht.“ Lukas 26,47

Für den Hauptmann war Jesus ein gerechter Mensch, über welchen man GOTT zu verherrlichen hatte.

Die Samariterin, welche mit Jesus gesprochen hatte, sagte ihren Mitbewohnern:

„Kommt sehet einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe, ob dieser nicht vielleicht der Christus / Gesalbte / Messias ist.“ Johannes 4,29

Im Verständnis der Frau schlossen sich die reine Menschheit und die Position des Messias keineswegs aus. Jesus war für sie ein Mensch, welcher der Messias sein konnte.

Die Widersacher Jesu befragen den, der nach 38-jähriger Krankheit durch Jesus Heilung erfahren durfte:

„Sie fragten ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir sagte: Nimm dein Bett und geh umher.“ Johannes 5,12

Über die Identität Jesu gab es bei den Gegnern Jesu gar keinen Zweifel, unabhängig davon was sie ihm später vorwarfen.

Nachdem Jesus Worte der Vollmacht und Weisheit gesprochen hatte, sagten die Diener der dem Herrn Jesus feindlich gesinnten Juden:

„Die Diener antworteten: „Niemals hat ein Mensch so geredet, wie dieser Mensch.“ Johannes 7,46

Für diese Menschen war Jesus ein besonderer und außerordentlicher Mensch, aber er war und blieb für sie ein Mensch.

Als Nikodemus versuchte, ein Wort für Jesus vor dem hohen Rat einzulegen, sprach er:

„Richtet denn unser Gesetz den Menschen ehe es denn von ihm selbst gehört und erkannt hat, was er tut.“ Johannes 7,51

Nikodemus ergriff Partei für Jesus, aber Jesus war für ihn ganz klar ein Wesen, welches zu der Kategorie der Menschen gehörte.

Wie aber sah der Herr Jesus sich selbst, hatte er etwa eine andere Auffassung? Keineswegs:

„Jetzt aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von GOTT gehört habe; das hat Abraham nicht getan.“ Johannes 8,40

Da Jesus immer die reine Wahrheit sagte, muss sein Zeugnis unbedingt wahr sein.

Jesus war bzw. ist ein Mensch. Recht oft bezeichnete sich Jesus als Sohn des Menschen. Im Gegensatz zu einem oder dem Sohn GOTTES, ist aber ein Sohn des Menschen immer eine Person, welche von Menschen abstammt.

Was einige der Pharisäer über Jesus sagten, war herabsetzend und diffamierend:

„Da sprachen einige von den Pharisäern, dieser Mensch ist nicht von GOTT, denn er hält den Sabbat nicht. Andere sagten: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun. Und es war Zwiespalt unter ihnen.“ Johannes 9,16

Die Frage war nicht, ob Jesus ein Mensch war, diese Wahrheit war für Gegner und Verteidiger Jesu ganz selbstverständlich. Die Frage war vielmehr ob der Mensch Jesus von GOTT war, oder ob er nicht von GOTT war. Auch später war es die Frage, ob Jesus ein Sünder oder ein Gerechter war. Daher sagten die Jesus feindlich gesinnten Juden zum sehend gewordenen Blinden:

„Gib GOTT die Ehre: Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist.“ Johannes 9,24 b.

Nachdem der Herr Jesus sich als den guten Hirten bezeichnet und von der Einheit mit SEINEM VATER gesprochen hatte, wollten die ihm feindlich gesinnten Juden ihn steinigen Von Jesus nach dem Motiv dafür befragt, sagten sie:

„Wegen eines guten Werkes, steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung und dass du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu (einem) Gott machst.“ Johannes 10,33

Ein Mensch konnte nach den Anschauungen der Juden zu einem Gott und somit zum Vertreter GOTTES erhoben werden. Wenn aber ein Mensch sich diese Stellung selbst anmaßte, so war dies eine große Lästerung. Genau diese Selbsterhebung warfen die Juden Jesus vor.

Was sagte nun der spätere Christusnachfolger und Bekenner Paulus über die Identität des Herrn Jesus.

„Mit der Übertretung aber ist es nicht so, wie mit der Gnadengabe. Denn wenn durch die Übertretung des einen die Vielen gestorben sind, so ist vielmehr die Gnade GOTTES und die Gabe in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus gegen die Vielen überreich geworden.“ Römer 5,15

„Denn EINER ist GOTT und einer ist Mittler, zwischen GOTT und Menschen, der Mensch Jesus Christus.“ 1.Timotheus 2,5

Für Paulus ist GOTT einfach GOTT und Jesus Christus einfach Mensch. So unkompliziert ist seine Lehre.

Einen Menschen, der vor seiner Geburt als Mensch schon gelebt hätte, oder gar als ein himmlisches Wesen existiert hätte, gibt es nicht.

Wie aber konnten Menschen schon vor ihrer Geburt existiert haben? Nach alttestamentlich-jüdischem Verständnis einzig in den Gedanken, der Vorsehung und in der Erwählung GOTTES. Und diesbezüglich kam dem Messias noch vor allen anderen Erwählten GOTTES eine Sonderstellung zu. Der Apostel Paulus hatte dieses jüdische Verständnis und er schrieb deshalb:

„Wie ER (GOTT) uns in ihm (Jesus Christus) auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und untadelig seien in Liebe.“ Epheser 1,4

Jesus Christus als der Vorrangige und Erste aller Erwählten, ist die Grundlage für die Erwählung aller derjenigen, welche zu Jesus Christus gehören. Neben der Person des Messias hatte GOTT auch schon die Herrlichkeit, welche der Messias einmal haben sollte in SEINEN Gedanken geplant und vorgesehen und so bereitet. Auch für die Auserwählten hatte GOTT das Reich  schon von Grundlegung der Welt an gedanklich konzipiert und bereitet.

„Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, gesegnete meines VATERS, ererbet das Reich, das euch bereitet ist, von Grundlegung der Welt an.“ Matthäus 25,34

Den an Jesus Christus Glaubenden ist in ähnlicher Weise schon Gnade vor der Zeit der Welt gegeben worden, und zwar gemäß des Vorsatzes GOTTES.

„DER hat uns gerettet und berufen mit heiligem Ruf, nicht nach unseren Werken, sondern nach SEINEM eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben, jetzt aber geoffenbart worden ist durch die Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, der den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.“ 2.Timotheus 1,9-10

Die Erscheinung des Herrn Jesus Christus bedeutet, dass Jesus Christus, bevor er lebte und seinen Dienst vollbrachte, lediglich in der Vorsehung und der Erwählung GOTTES existierte. In Bezug auf den Herrn Jesus hatte GOTT den Auserwählten Gnade gegeben.

Jesus war nun zutiefst davon überzeugt, der Messias zu sein. Daher wusste Jesus auch, dass er vor allen anderen Personen und Dingen in den Gedanken GOTTES aufgekommen war. Jesus war sich daher auch völlig gewiss, dass GOTT ihm eine ganz besondere Herrlichkeit bestimmt hatte. Aus dieser Perspektive heraus bat Jesus seinen VATER aus tiefstem Herzen und im innigen Vertrauen darum, seinen Plan zu verwirklichen.

„Und nun verherrliche DU, VATER, mich bei DIR SELBST mit der Herrlichkeit, die ich bei DIR hatte ehe die Welt war.“ Johannes 17,5

Jene Herrlichkeit für den Messias war zwar in GOTTES Gedanken schon Realität, aber Jesus war noch auf der Erde und ein schweres Leiden und der Tod am Kreuz standen ihm noch bevor. GOTT hatte seinem Sohn auch auf der Erde schon Herrlichkeit gegeben.

„VATER verherrliche DEINEN Namen! Da kam eine Stimme aus dem Himmel: ICH habe ihn verherrlicht und werde ihn auch wiederum verherrlichen.“ Johannes 12,28

Aber es gibt auch eine Herrlichkeit bei GOTT selbst in der unmittelbaren Nähe SEINER Selbst, SEINES Bewusstseins und SEINES Verstandes, von welchen alle Gedanken GOTTES ausgehen.

In die Nähe jenes Bereiches des Selbst, des Bewusstseins und des Verstandes GOTTES, wo alle Wirkungen von GOTT ausgehen, bittet Jesus, von GOTT hineingestellt und so verherrlicht zu werden, nicht nur auf der Erde, sondern eben bei GOTT selbst in der höchsten himmlischen Herrlichkeit. Die Verherrlichung des Messias ist ein Thema, welches schon im AT anklingt.

„Von David: Spruch JaHuWaHs für meinen Herrn: Setze dich zu MEINER Rechten, bis dass ICH lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße.“ Psalm 110,1

Dieser Psalmvers wird entweder Ganz oder in Teilen im NT oft zitiert, wenn es um die Erhöhung Jesu Christi zur Rechten GOTTES geht. Der Herr Jesus zitierte diesen Vers in dem Gespräch mit den Pharisäern:

„DER HERR, sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis dass ICH deine Feinde lege unter deine Füße.“ Matthäus 22,44

Auch der Apostel Petrus zitiert diese Stelle in seiner bekannten Pfingstpredigt. (Apostelgeschichte 2,34)

Vor dem hohen Rat prophezeite der Herr Jesus seine Verherrlichung in seiner Antwort, welche er dem Hohepriester gab.

„Jesus spricht zu ihm: „Du hast es gesagt: Doch ich sage euch: Von nun an werdet ihr des Menschen Sohn sitzen sehen zur Rechten DER MACHT und Kommen auf den Wolken des Himmels.“ Matthäus 26,64

GOTTES eigener Geist, SEIN Selbst, SEIN Bewusstsein und SEIN Verstand ist die Macht, die Zentrale, von wo alle Mächte und Kräfte ausgehen. Und dorthin, in diese Position, weissagt Jesus, wird er von GOTT gestellt werden. GOTT hat diese Prophezeiung erfüllt nach SEINEM ewigen Ratschluss und den Herrn Jesus in die Nähe SEINER eigenen Machtzentrale, SEINES Selbst, SEINES Bewusstseins und SEINES Verstandes gerückt. Jesus Christus ist jetzt in einer Position der Herrlichkeit, wo GOTTES Gedanken und Wirkungen sind, im Himmel, wo GOTT ist.

Das Universum, die unsichtbare Welt, einfach alles, hat GOTT wegen des Herrn Jesus Christus geschaffen und um ihm einmal alles unterzuordnen und ihm jene wunderbare Herrlichkeit in der Gegenwart GOTTES zu geben. Darum hat GOTT den Herrn Jesus auch schon vor Grundlegung der Welt geliebt.

„VATER ich will, dass die, welche DU mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die DU mir gegeben hast, denn DU hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.“ Johannes 17,24

Es ist also die gewaltige Liebe DES VATERS zum Sohn, welche das Motiv dafür ist, warum DER VATER die Auserwählten mit derselben Liebe liebte und dann die Schöpfung erschuf.

GOTT plante, dem Christus die ganze Herrlichkeit zu geben und ihn in jene ganz besondere Position zur Rechten GOTTES zu rücken, hin zu GOTT Selbst.


Fazit: Jene Gebetsaussage Jesu ist - nochmals wiederholt - ein Zeugnis für das tiefe und innige Vertrauen Jesu in den unerschütterlichen Ratschluss SEINES GOTTES und VATERS. Dabei ist zu bedenken, dass Jesus sich durchaus bewusst war, welch schwerer Weg und welch unvorstellbare Leiden noch vor ihm standen.

   
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