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Joel Hemphill
Ehre sei Gott in der Höhe
- Der Einfluss der griechischen Philosophie auf die christliche Lehre
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Joel Hemphill:
Gott sei die Ehre
- Die biblische Sicht von Gott
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Anthony Buzzard:
Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes
- Die selbst zugefügte Wunde der Christenheit
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Was bekannte trinitarische Theologen über die Lehre von der Dreieinigkeit gesagt haben

Millard J. Erickson (Theologieprofessor am S.W. Baptist Theological Seminary (Südliche Baptisten) in seinem Buch über die Trinität „God In Three Persons“:

„Diese Lehre weist in vielerlei Hinsicht merkwürdige Widersprüche auf … Sie ist die allererste Lehre, welche die Kirche systematisch entwickelt hat und doch ist sie immer noch eine der missverstandensten und umstrittensten Lehren. Überdies wird sie nirgendwo in der Schrift klar und deutlich gelehrt und trotzdem wird sie weithin für die zentrale Lehre gehalten, die unabdingbar notwendig für den christlichen Glauben ist.“ (S. 11-12)

Shirley C. Guthrie, Jr. (Theologieprofessor in seinem Bestseller „Christian Doctrine“:

Die Bibel lehrt die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes nicht. Weder das Wort ‚Dreieinigkeit‘ selbst, noch Begriffe wie ‚einer in dreien‘, ‚drei in einem‘ ‚eines Wesens‘ (oder ‚einer Substanz‘) und ‚drei Personen‘ in Bezug auf GOTT gehören zu dem Wortschatz der Bibel. Die Sprache dieser Lehre ist die Sprache der alten Kirche, die diese aus der klassischen griechischen Philosophie übernommen hat“ (S. 76-77)

Roger Olson und Christopher Hall schreiben in ihrem Buch „The Trinity“:

Es ist verständlich, dass die Wichtigkeit, die dieser Lehre beigemessen wird, bei vielen Laienchristen und Theologiestudenten für Verwirrung sorgt. Sie ist an keiner Stelle der Schrift klar und eindeutig bezeugt. Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes entwickelte sich stufenweise in der Hitze von Auseinandersetzungen, lange nachdem das Neue Testament bereits abgeschlossen war. Die voll entfaltete Lehre von der Dreieinigkeit wurde im vierten Jahrhundert auf zwei großen ökumenischen Konzilen durch-buchstabiert; in Nicäa (325 n. Chr.) und Konstantinopel (381 n. Chr.) (S. 1-2).

Charles C. Ryrie Theologieprofessor und anerkannter evangelikaler Bibellehrer in seinem sehr bekannten Werk „Basic Theologie“ (Deutsch: „Die Bibel verstehen“)

In der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts verliehen drei Theologen aus der Provinz Kappadokien im östlichen Kleinasien der Lehre der Dreieinheit eine klare Formulierung“ (S. 67; deutsche Ausgabe S. 87).
„Dennoch übernehmen die Evangelikalen viele Lehren als eindeutig schriftgemäß, für die es keine Beweistexte gibt. Das beste Beispiel dafür ist die Lehre von der Dreieinheit. Sie ist in der Bibel nicht eindeutig enthalten
, wenn wir dazu Beweistexte verlangen. Es gibt keinen Beweistext im Sinne eines Verses oder einer Stelle, die „eindeutig“ lehrt, dass es einen Gott in drei Personen gibt.(S. 89 - deutsche Ausgabe S. 108)
„Die obigen Beispiele sollen zeigen: Wenn es für eine bestimmte Lehre in der Bibel keine Beweistexte gibt, dürfen wir Schlüsse aus einem induktiven Studium ziehen oder logische Folgerungen aus dem vorhandenen Beweismaterial ableiten. Sonst dürfte ich keine Aussage über die Dreieinheit, die Göttlichkeit Jesu Christi und des Heiligen Geistes treffen“. (S. 90; deutsche Ausgabe; S. 109)

Graham Greene - Dieser bekannte katholische Theologe sagt:

Unsere Gegner behaupten manchmal, dass ein Glaube nicht als Lehre verkündet werden soll, der nicht ausdrücklich in der Schrift festgelegt ist … aber die protestantischen Kirchen haben solche Dogmen, wie die Dreieinigkeit akzeptiert, für die es genau diesen Nachweis in den Evangelien nicht gibt.“

Cyril C. Richardson – Dieser Theologieprofessor schreibt in seinem Buch „The Doctrine of The Trinity: A clarification of what it attempts to express” (Die Lehre von der Dreieinigkeit: Eine Klarstellung, was sie zu erklären versucht):

„Ich kann nur hoffen, dass die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes, die bei weitem noch nicht allgemein anerkannt ist, offen für ernsthafte Kritik ist, zum einen, wegen des modernen Verständnisses der Schrift, zum anderen wegen der ihr eigenen Wirrnisse bei ihrer Darlegung. Sie ist keine Lehre, die speziell im Neuen Testament gefunden werden könnte. Sie ist eine Schöpfung der Kirche des Vierten Jahrhunderts.“ (S. 17)
„Aber Philon (20 v. Chr. – 50 n. Chr.) führt ein zweites vom griechischen Denken abgeleitetes Thema ein, dass GOTT durch sein Wort oder durch den Logos erschafft. Aus diesen Beobachtungen wird klar, dass es eine bestimmte Doppeldeutigkeit in Philons Denken gibt, es ist die gleiche Doppeldeutigkeit, die wir auch das trinitarische Denken durchdringend finden werden. (S. 31-33).
„Die Vorstellung, dass der Logos von Gott gezeugt/geboren ist, sein ‚Erstgeborener‘, sein ‚unsichtbares Ebenbild‘ usw. ist, spielt bei Philon eine wichtige Rolle, und sie kommt in das christliche Denken hinein, ob nun direkt durch ihn oder durch andere. Das Wort ist für Philon der Mittler zwischen Gott und seinem Handeln.“ (S. 34).

Bitte beachte: Philon ist ein hellenistischer (griechischer) jüdischer Philosoph und Schriftsteller gewesen, der die ‚göttliche Logoslehre‘ gelehrt hat. Er erwähnt den Logos über 1 400 Mal in seinen Schriften und bezieht sich auf ihn als ‚einen zweiten Gott‘ und nennt ihn ‚den vermittelnden Logos‘. Er ist etwa zwanzig Jahre vor Jesus geboren worden und ist bereits ein bekannter Schriftsteller gewesen, noch bevor Jesus mit seinen Dienst begonnen hatte. Philon hat in Alexandria in Ägypten gelebt und es gibt keinen Hinweis, dass er jemals etwas von Jesus gehört hat. Er hat seine Idee von dem ‚göttlichen Logos – dem zweiten Gott‘ aus der griechischen Philosophie und vor allem von dem griechischen Philosophen Platon (428 - 348 v. Chr.) erhalten.

Professor Richardson sagt: „Aus unserer kurzen Studie des neutestamentlichen Beweismaterials wird offenbar, dass die Sinnbilder Vater, Sohn und Geist keine echte Dreieinigkeit begründen. Tatsächlich gibt es keine Möglichkeit, das Paradoxon zu überwinden, dass wir GOTT als einen und als eine Gemeinschaft denken müssen. Es gibt im menschlichen Denken einfach keinen Weg, dieses Paradoxon zusammenzubringen.“ (S. 95)

„Ich komme demnach zum Schluss, dass die Lehre von der Dreieinigkeit ein konstruiertes Gedankengebäude ist. Sie versucht verschiedene Probleme zu verknüpfen und sie in eine konstruierte und überlieferte Dreiheit einzupassen. Sie verursacht mehr Verwirrung als Klärung … Sie hat für viele Christen dunkle und geheimnisvolle Aussagen aufgeworfen … Der christlichen Theologie könnte geholfen werden, wenn sie diese Vorgehensweise aufgeben würde und die Unzulänglichkeit dieser mehrdeutigen Begriffe und der Dreiheit klar herausstellen würde, in die sie ihre Lehren traditionsbedingt gezwungen hat. Es gibt aber keine notwendige Dreiheit in der Gottheit.“ (S. 148-149).

Professor Richardson schreibt als engagierter Trinitarier, aber er muss zugeben: „Vieles, was zur Verteidigung der Dreieinigkeit als ‚geoffenbarte‘ Lehre gesagt wird, ist in Wirklichkeit ein Ausweichen vor den Einwänden, die gegen sie angeführt werden können.“ (S. 16)

 

   
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