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Ehre sei Gott in der Höhe
- Der Einfluss der griechischen Philosophie auf die christliche Lehre
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Gott sei die Ehre
- Die biblische Sicht von Gott
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Anthony Buzzard:
Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes
- Die selbst zugefügte Wunde der Christenheit
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GOTT ALLEIN ist SCHÖPFER und ERHALTER alles Sichtbaren und Unsichtbaren.

„Steht auf, preist JaHuWaH, euren GOTT (ELOHIM), von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man preise DEINEN herrlichen Namen, der erhaben ist über allen Preis und Ruhm. DU, JaHuWaH, DU bist es, DU ALLEIN. DU, DU hast die Himmel gemacht, die Himmel, der Himmel und all ihr Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles was in ihnen ist. Und DU machst alles lebendig und das Heer der Himmel betet DICH an.“ Nehemia 9,5b-6

Die Aussage ist völlig klar: GOTT ALLEIN hat die Himmel und die Himmel der Himmel und all ihr Heer geschaffen. Diese Tatsache gilt auch für alle anderen Werke der Schöpfung, welche die Erde und die Meere betreffen. Es ist auch zu bemerken, dass das Heer des Himmels neben den Sternen auch aus den himmlischen Boten, den Engeln besteht. Da GOTT ALLEIN es war, welcher auch alle unsichtbaren Geistwesen erschuf, kann es gar keinen Schöpfungsmittler gegeben haben. Jesus Christus gehörte, wenn er denn Präexistenz gehabt hätte, zu jenen geschaffenen Geistwesen, das heißt, zum Heer des Himmels.

„Durch das Wort JaHuWaH sind die Himmel gemacht und all ihr Heer durch den Hauch SEINES Mundes.“ Psalm 33,6

Diese Stelle bringt deutlich zum Ausdruck, dass GOTT die Himmel( die himmlischen Bereiche und das Universum) und alles Heer (Sterne und himmlische Wesen) durch SEIN Wort und SEINEN Geist geschaffen hat. Wort und Geist bezeichnen die wirksamen Kräfte, welche von GOTT gleich einem unvorstellbar riesigen Potenzial ausgehen. Geistige oder Geistleibliche Wesen, wie die gesamte Engelwelt, sind ohne Ausnahme  Geschöpfe.

„So spricht JaHuWaH dein ERLÖSER und DER dich von Mutterleib an gebildet hat, ICH, JaHuWaH bin es, DER alles wirkt, DER die Himmel ausspannte, ICH ALLEIN, DER die Erde ausbreitete, - wer war da bei MIR?“ Jesaja 44,24

Hier bezeugt GOTT selbst, dass ER ALLEIN der wirkende ist und dass ER keinen einzigen Helfer gehabt hat, als ER die Himmel ausspannte und die Erde ausbreitete. Wenn niemand bei GOTT war, um die gesamte Schöpfung in Gestalt von Himmel und Erde hervorzubringen, dann kann auch ein möglicherweise Präexistenz habendes Wesen wie Jesus Christus keine Rolle gespielt haben.

„ICH bin JaHuWaH und sonst keiner. Außer MIR gibt es keinen GOTT. ICH gürte dich, ohne, dass du MICH erkannt hast, damit man erkennt von Anfang der Sonne und von ihrem Untergang her, dass es außer MIR gar keinen gibt: ICH bin JaHuWaH und sonst keiner, DER das Licht bildet und die Finsternis schafft. ICH JaHuWaH bin es, DER alles wirkt.“ Jesaja 45,5-7

GOTT ALLEIN ist Ursprung, Urquell und Verursacher aller Wirkungen und Wirksamkeiten. EINZIG GOTT wirkt ohne Ausnahme alles und es gibt überhaupt nichts ohne ihn.

„Denn jene Tage werden eine Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Schöpfung (gesamte Schöpfung bestehend aus den Himmeln und der Erde), die GOTT geschaffen hat, nicht gewesen ist und nicht sein wird.“ Markus 13,19

Jesus nennt GOTT und sonst niemanden als SCHÖPFER der Schöpfung. Auch von sich selbst spricht Jesus in dem Zusammenhang mit keinem Wort. Nichts deutet darauf hin, er sei bei dem Werk der Schöpfung anwesend gewesen, oder habe gar bei der Schöpfung mitgewirkt.

„Sie aber als sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu GOTT und sprachen: „HERRSCHER, DER DU den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hast und alles, was in ihnen ist, DER DU durch den heiligen Geist durch den Mund unseres Vaters und deines Knechtes Davids gesagt hast: „Warum tobten die Nationen und sannen Eitles die Völker? Die Könige der Erde standen auf und die Fürsten versammelten sich gegen DEN HERRN und SEINEN Gesalbten.“ Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen DEINEN heiligen Knecht Jesus, den DU gesalbt hast, sowohl Herodes, als auch Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israel, alles zu tun, was DEINE Hand und DEIN Ratschluss vorherbestimmt hat, dass es geschehen sollte. Und nun HERR, sieh an ihre Drohungen und gib DEINEN Knechten DEIN Wort mit aller Freimütigkeit zu reden, indem DU DEINE Hand ausstreckst zur Heilung und dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen DEINES heiligen Knechtes Jesus.“ Apostelgeschichte 4,24-30

Die Gemeinde zu Jerusalem preist GOTT als SCHÖPFER und HERRSCHER und erwähnt Jesus als den Gesalbten GOTTES, wie auch David ein Gesalbter GOTTES gewesen ist. Außerdem unterscheidet die Gemeinde deutlich zwischen GOTT bzw. DEM HERRN (JaHuWaH) und dem Gesalbten und Knecht GOTTES / JaHuWaHs. GOTT ist EIN HERR und nicht zwei Herren.

„Männer, warum tut ihr dies? Auch wir sind Menschen von gleichen Empfindungen wie ihr und verkündigen euch, dass ihr euch von diesen nichtigen Götzen bekehren sollt zu DEM lebendigen GOTT, DER den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles was in ihnen ist. ER ließ in den vergangenen Geschlechtern alle Nationen in ihren eigenen Wegen gehen, obwohl ER sich doch nicht unbezeugt gelassen hat, indem ER Gutes tat und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gab und eure Herzen mit Speise und Fröhlichkeit erfüllte.“ Apostelgeschichte 14,15-17

Sowohl das Werk der Schöpfung insgesamt, als auch das Werk ihrer Erhaltung schreibt Paulus in aller Klarheit DEM lebendigen GOTT zu und erwähnt keine andere Persönlichkeit oder Wesenheit. Wäre Jesus an der Schöpfung auch nur beteiligt gewesen, hätte es Paulus erwähnen müssen. Aber Paulus verliert darüber kein einziges Wort.

„DER GOTT, DER die Welt gemacht hat und alles was darin ist, ER, DER HERR des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, auch wird ER nicht von Menschen bedient, als wenn ER noch etwas nötig hätte, da ER SELBST allen Leben und Odem und alles gibt. Und ER hat aus einem jede Nation der Menschen gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, wobei ER festgesetzte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat, dass sie GOTT suchen, ob sie IHN vielleicht tastend fühlen und finden möchten, obwohl ER ja nicht fern ist von einem jeden von uns. Denn in IHM leben, weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: Denn wir sind auch SEIN Geschlecht. Da wir nun GOTTES Geschlecht sind, sollen wir nicht meinen, dass das GÖTTLICHE dem Gold und Silber oder Stein, einem Gebilde der Kunst oder der Erfindung der Menschen gleich sei. Nachdem nun GOTT die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet ER jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil ER einen Tag festgesetzt hat, an dem ER den Erdkreis richten wird mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den ER dazu bestimmt hat und ER hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass ER ihn auferweckt hat aus den Toten.“ Apostelgeschichte 17,24-31

GOTT hat alles (Himmel und Erde) ohne Ausnahme geschaffen. GOTT ist DER HERR über alles und ER gibt alles, allem und allen Leben und Odem. Nichts ist ohne ihn. Jesus Christus ist der Mann (aus dem Menschengeschlecht), welchen GOTT, DER SCHÖPFER und ERHALTER, zum Richter bestimmt hat. Ein Mann besteht aus Fleisch und Blut und hat ein Geschlecht. Beides trifft auf GOTT, weil ER GEIST ist und SCHÖPFER ist, nicht zu.

„Denn es wird geoffenbart GOTTES Zorn vom Himmel her über alle Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von GOTT erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn GOTT hat es ihnen offenbart. Denn SEIN unsichtbares Wesen und SEINE ewige Kraft wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie GOTT kannten, IHN aber weder als GOTT verherrlichten, noch IHM Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde, indem sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen GOTTES in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren verwandelt. Darum hat GOTT sie dahingegeben, in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden, sie welche die Wahrheit GOTTES in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben, statt DEM SCHÖPFER, DER gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.“ Rö mer 1,18-25

Nur GOTT ist als unsichtbarer SCHÖPFER alles Geschaffenen zu preisen. Jesus Christus wird in diesem Zusammenhang ebenfalls mit keinem Wort erwähnt.

„Mir, dem allergeringsten von allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, den Nationen, den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen und ans Licht zu bringen, was die Verwaltung des Geheimnisses sei, dass von den Zeitaltern her in GOTT, DER alle Dinge geschaffen hat, verborgen war.“ Epheser 3,8-9

Einige griechische Handschriften lesen an dieser Stelle, dass GOTT alle Dinge durch Jesus Christus geschaffen hat. Doch die Wahrheit, welche in Übereinstimmung mit den vorher genannten Bibelstellen und Abschnitten steht, ist, dass GOTT alle Dinge geschaffen hat und keine Person sonst.

„du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst, darum hat dich Gott, DEIN GOTT gesalbt mit Freudenöl vor deinen Gefährten.“ Und „DU, HERR hast im Anfang die Erde gegründet und die Himmel sind Werke DEINER Hände, sie werden untergehen, DU aber bleibst, sie alle werden veralten wie ein Kleid und wie einen Mantel wirst DU sie zusammenrollen wie ein Kleid und sie werden verwandelt werden und sie werden verwandelt werden. DU aber bist derselbe und DEINE Jahre werden nicht aufhören.“ Hebräer 1,9-12

Die zuletzt in Vers 9 erwähnte Person ist DER GOTT, welcher den Sohn vor den Gefährten gesalbt hat. Mit GOTT, welcher anschließend als HERR und SCHÖPFER von Erde und Himmel bezeichnet wird, geht es im Text auch weiter. Der Sinn der Stelle ist, dass GOTT die Verwandlung und Veränderung der Schöpfung, welche ER geschaffen hat, aufgrund SEINES Gesalbten herbeiführen wird. Manchmal wird argumentiert, dass der Zusammenhang doch vom Sohn rede und dass daher auch in Vers 10 von ihm die Rede sein müsse. Doch in den griechischen Texten kann es oftmals unvermittelt von der einen zu der anderen Person übergehen. Ein Gesalbter ist abgesehen davon niemals SCHÖPFER oder GOTT. GOTT und Christus (Gesalbter) sind und bleiben zwei unterschiedliche Personen und Einheiten..

„Und wenn die lebendigen Wesen, Herrlichkeit und Ehre und Danksagung geben werden DEM, DER auf dem Thron sitzt, DER da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, so werden die 24 Ältesten niederfallen, vor DEM, DER auf dem Thron sitzt und DEN anbeten, DER da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit und werden ihre Siegeskränze niederwerfen vor dem Thron und sagen: „DU bist würdig unser HERR und GOTT, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu nehmen. Denn DU hast alle Dinge geschaffen und DEINES Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden.“ Offenbarung 4,9-11

Die in der Vision eines Bildes dargestellte Person, welche auf dem Thron sitzt, ist GOTT bzw. DER VATER. Jesus Christus taucht erst in Kapitel 5 als Lamm auf. Nur DER HERR und GOTT ist SCHÖPFER, das Lamm hat mit der Erschaffung demnach nichts zu tun. Es gibt nur EINEN HERRN, GOTT und SCHÖPFER.

„Fürchtet GOTT und gebt IHM Ehre! Denn die Stunde SEINES Gerichts ist gekommen. Und betet DEN an, DER den Himmel und die Erde und das Meer und Wasserquellen gemacht hat.“ Offenbarung 14,7

Nur GOTT wird als zu ehrender SCHÖPFER von Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen genannt, auch an dieser Stelle findet Jesus Christus keine Erwähnung.

DER GOTT und VATER ist DER SCHÖPFER des Menschen, aller Menschen und des Volkes Israels.

„Wollt ihr so JaHuWaH vergelten, törichtes und unweises Volk, ist ER nicht dein VATER, DER dich geschaffen hat? ER hat dich gemacht und dich bereitet.“ 5.Mose 32,6

DER VATER und nicht Jesus Christus hat das Volk Israel geschaffen und es entstehen lassen.

„Denn DU bist unser VATER. Denn Abraham weiß nichts von uns, und Israel kennt uns nicht. DU, JaHuWaH, bist unser VATER, unser ERLÖSER von alters her, das ist DEIN Name.“ Jesaja 63,16

GOTT ist VATER und ERLÖSER des Volkes Israels, weil ER der Ursprung und die Quelle des Volkes Israel ist. Nicht der Sohn hat das Volk Israel gegründet und erlöst. Dies  hat eindeutig DER GOTT und VATER getan.

„Haben wir nicht alle EINEN VATER, hat nicht EIN GOTT uns geschaffen. Warum handeln wir treulos, um den Bund unserer Väter zu entweihen.“ Maleachi 2,10

Unmissverständlich wird DER EINE GOTT und VATER als SCHÖPFER des Menschen herausgestellt.

„Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, dass DER, welcher sie schuf, sie von Anfang an als Mann und Frau schuf.“ Matthäus 19,4

„Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen, wegen eurer Herzenshärtigkeit hat er euch dieses Gebot geschrieben, von Anfang der Schöpfung aber hat ER sie als Mann und Frau geschaffen.“ Markus 10,5-6

Jesus spricht von GOTT als DEM SCHÖPFER des Menschen. Dabei bezeichnet Jesus GOTT mit Wörtern wie DER, oder ER und verdeutlicht, dass er selbst eine andere Person ist, als DER SCHÖPFER.

GOTT erschuf in und durch Jesus Christus die neue Schöpfung

Jesus Christus ist dagegen Schöpfungsmittler der neuen Schöpfung. Durch ihn hat GOTT die neue Schöpfung in Gestalt der Gemeinde geschaffen. Das ist, was das NT klar und deutlich lehrt.

GOTT versetzt Menschen in eine neue Stellung zu IHM, in DER ER sie aufgrund des Glaubens in Christus sein lässt. Somit sind diese Menschen neue Geschöpfe, vorher waren die gleichen Menschen alte Geschöpfe.

„Denn so jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.“ 2.Korinther 5,17

Jesus Christus hat durch seinen Opfertod Juden und Heiden versöhnt und so einen neuen Menschen in sich selbst geschaffen.

„Er hat das Gesetz der Gebote und Satzungen beseitigt, um die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen.“ Epheser 2,15

GOTT hat uns mit dem Christus lebendig gemacht und uns zu SEINER Rechten in die Himmelwelt gesetzt. Das ist ein gewaltiges und herrliches Schöpfungswerk, welches GOTT in und durch Christus geschaffen hat.

Die Gemeinde ist Werk und Schöpfung GOTTES, geschaffen zu guten Werken in Christus Jesus.

„Denn wir sind SEIN (GOTTES) Gebilde, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche GOTT vorher bereitet hat, damit wir in ihnen Wandeln sollen." Epheser 2,10

In 1.Korinther 12 ist von der Gemeinde und ihren unterschiedlichen Diensten und Wirksamkeiten die Rede.

„es gibt aber verschiedene Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist, es gibt Verschiedenheiten von Diensten, aber es ist derselbe Herr und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe GOTT, DER alles in allem wirkt.“ 1.Korinther 12,4-6

Auch die neue Schöpfung, welche in der Gemeinde verwirklicht worden ist, hat in GOTT und SEINEN Wirkkräften letztlich SEINE Ursache und SEINEN Ursprung und zwar ohne Ausnahme.

GOTT ist es, welcher auch die Glieder des Leibes (der Gemeinde) bestimmt hat.

„Nun aber hat GOTT die Glieder bestimmt, ein jedes einzelne von ihnen am Leib, wie ER wollte.“ 1.Korinther 12,18

„Aber GOTT hat den Leib zusammengefügt und dabei dem Mangelhafteren größere Ehre gegeben, damit keine Spaltung im Leib sei.“ 1.Korinther 12,24

„Und die einen hat GOTT in der Gemeinde eingesetzt, erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer, sodann Wunderkräfte, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Sprachen.“ 1.Korinther 12,27

Der Herr Jesus Christus aber ist das Haupt des Leibes, aus diesem Grund heißt es:

„Ihr seid Christi Leib, und einzeln genommen Glieder.“ 1.Korinther 12,

GOTT hat den Herrn Jesus als Haupt über alles der Gemeinde gegeben.

„Und alles hat ER (GOTT) seinen Füssen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.“ Epheser 1,22

Paulus fordert die Gemeinde auf, dass sie hinwachsen sollen zu Christus, welcher das Haupt ist.

„Lasst uns aber die Wahrheit reden in Liebe und in allem hinwachsen zu dem, der das Haupt ist, Christus. Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung dienende Gelenk entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jeden einzelnen Teils und so wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe.“ Epheser 4,15-16

Durch die sowohl von der Zahl her, als auch von der Qualität her wachsende Gemeinde, baut der Christus sich selbst auf.

Lehrt Kolosser 1, dass der Herr Jesus Christus an der Erschaffung des Universums und der gesamten Engelwelt beteiligt war?

Ein umstrittener Abschnitt findet sich in Kolosser 1,15-20: Insbesondere die Verse 15-17 werden als Beleg angeführt, dass Jesus Präexistenz gehabt haben soll und an der Schöpfung des Universums beteiligt gewesen sein soll.

Wie immer ist es wichtig den Gesamtzusammenhang im Auge zu behalten, daher zunächst einfach ein Überblick auf Kolosser 1,1-20, wobei die letzten Verse ein wenig näher betrachtet werden sollen.

Paulus stellt sich vor als einen Apostel Christi Jesu durch GOTTES Willen (Vers 1)
und er wünscht denen, welche in der Stadt Kolossä in Christus sind, Gnade und Friede von GOTT, unserem VATER (Vers 2).
Paulus schreibt der Gemeinde in Kolossä, dass er und seine Mitarbeiter im Gebet  DEM GOTT und VATER unseres Herrn Jesus Christus danken (Vers 3).
Der Grund dafür war, dass Paulus und seine Mitarbeiter von dem Glauben der Gemeinde an Christus Jesus gehört hatten und auch von der Liebe der Gemeinde zu allen Heiligen (Vers 4).
Der Dank an DEN GOTT und VATER unseres Herrn Jesus Christus hat auch seine Ursache darin, dass die Kolosser eine im Himmel aufbewahrte Hoffnung haben, von welcher sie bereits durch die Verkündigung gehört hatten (Vers 5).
Das Evangelium ist zu den Kolossern gekommen, wie es auch in dem ganzen Umkreis der Fall ist und es wird den Kolossern bescheinigt, die Gnade GOTTES wirklich erkannt zu haben (Vers 6).
Ein Mitarbeiter des Paulus, mit Namen Epaphras war der Verkündiger der frohen Botschaft und es wird erwähnt, dass er ein treuer Diener des Christus für die Gemeinde ist (Vers 7).
Epaphras erzählte Paulus auch von der Liebe im Geist (Vers 8).
Die Gebete und die Bitten von Paulus und seinen Mitarbeitern waren, dass die Gemeinde in Kolossä mit der Erkenntnis des Willens GOTTES erfüllt werden möge und zwar in aller Erkenntnis und Einsicht (Vers 9).
Durch die Erkenntnis GOTTES soll die Gemeinde angespornt werden, würdig dem Herrn (Jesus) zu wandeln zu allem Wohlgefallen (GOTTES), so dass sie Frucht bringen in jedem guten Werk (Vers 10).
Auf diese Weise werden die Kolosser geistlich gekräftigt mit aller Kraft nach der Macht der Herrlichkeit GOTTES zu allem Ausharren und aller Langmut mit Freuden (Vers 11).
DEM VATER sagt Dank, DER die Gemeinde fähig gemacht hat zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht (Vers 12).
GOTT hat die Gemeinde errettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes SEINER Liebe (Vers 13). (Zum ersten Mal wird der Titel "Sohn der Liebe" für Jesus Christus verwendet.)
In jenem Sohn der Liebe hat die Gemeinde die Vergebung der Sünden (Vers 14).
Jener Sohn, welcher der besondere Gegenstand der Liebe GOTTES ist, wird als Bild des unsichtbaren GOTTES und als Erstgeborener aller Schöpfung bezeichnet (Vers 15). (der Sohn gleicht im Verhalten und Charakter ganz genau DEM GOTT und VATER, deswegen ist er SEIN Bild.)

"Der Erstgeborene" ist ein Titel, welcher nach dem Hebräischen und Aramäischen den Vorrang und das Erstgeburtsrecht einer Person zum Ausdruck bringt. "Der erstgeborene Sohn" macht nur Sinn, wenn es auch noch andere Söhne gibt. Wo ein Erstgeborener ist, da gibt es zwangläufig auch Nachgeborene.

Der Begriff "alle Schöpfung" bezieht sich also auf die Nachgeborenen oder die Brüder des Erstgeborenen. Es geht nicht um himmlische Wohnungen, es geht nicht um Engel und schon gar nicht um das materielle Universum. Jesus ist als Gesalbter und Sohn sozusagen der Prototyp der neuen Schöpfung. Der Sohn der Liebe ist das erste neue Geschöpf. Der Sohn und die Söhne, Erstgeborener und Brüder sind die gesamte Schöpfung GOTTES.

In dem zuerst geschaffenen erstgeborenen Sohn der Liebe ist alles in den Himmeln und auf Erden geschaffen (alles bezieht sich auf die Menschen, welche eine Neue Schöpfung geworden sind und zwar durch den Sohn durch Kreuz, seinen Opfertod, seine Auferstehung und Inthronisierung zur Rechten GOTTES.)

Die, welche GOTT näher waren und die, welche GOTT ferne waren. Juden und Nationen sind eine neue Schöpfung geworden. Die Tatsache, dass mit der Begrifflichkeit „alles, was im Himmel und auf Erden ist“ in Vers 16 die erneuerte Menschheit gemeint ist, wird unterstützt durch Vers 20, denn dort ist die Rede davon, dass durch den Opfertod des Sohnes der Liebe alles (die gesamte Gemeinde) versöhnt werden sollte, was im Himmel und auf Erden ist. Engel fallen automatisch weg, himmlische Wohnungen auch und das materielle Universum und die Tiere sind ebenfalls nicht Gegenstand der Versöhnung.

Das Wort alle oder alles muss sich nicht einmal zwingend auf alle Menschen beziehen, die je gelebt haben, sondern bringt einfach zum Ausdruck, dass alle Menschen im Himmel und auf Erden, welche neue Geschöpfe geworden sind, der Versöhnung durch Jesus Christi teilhaftig geworden sind. Wenn in Vers 20 alles, was im Himmel und auf Erden ist, die versöhnte Menschheit bedeutet, dann kann sich in Vers 16 der gleiche Ausdruck nicht auf etwas anderes beziehen.

Dann werden Ämter und Positionen der Menschen genannt, welche eine neue Schöpfung geworden sind. Es ist von Thronen, Herrschaften, Gewalten / Obersten und Mächten / Autoritäten in dem Reich des Sohnes die Rede. Jener Sohn der Liebe ist vor allen anderen eine neue Schöpfung gewesen

Die ganze Gemeinde (alle neuen Kreaturen) besteht durch den Herrn Jesus Christus (Gesalbter) (Vers 17). Der Sohn ist das Haupt des Leibes, welcher die Gemeinde GOTTES darstellt. Er ist auch der Anfang, insofern, dass er der Erstgeborene aus den Toten ist. Die Brüder werden dem Sohn der Liebe darin folgen, weil auch sie von den Toten auferweckt werden.

Jesus Christus (Gesalbter) sollte nämlich in allen Dingen den Vorrang haben und zwar nur in den Dingen, in welchen man als Mensch unter Menschen einen Vorrang haben kann. Somit ist der Herr Jesus in zweifacher Weise der Erstgeborene: Einmal als der erste Mensch, der eine neue Schöpfung gewesen ist und dann als der erste Mensch, der auferweckt worden ist (Verse 15 + 18).

Der Sohn der Liebe hat den Vorrang in allen Dingen, weil es DER ganzen FÜLLE (hier ein Ausdruck für GOTT) gefallen hat, in ihm zu wohnen. An anderer Stelle, nämlich in 2.Korinther 5,19, ist davon die Rede, dass GOTT in Christus (dem Gesalbten) und die Welt mit SICH SELBST versöhnt hat. Der Sohn der Liebe ist auch der Anfang, weil GOTT durch ihn als Haupt die Gemeinde geschaffen hat. In Offenbarung 3,14 wird gesagt, dass Jesus Christus der Anfang der Schöpfung GOTTES ist und darunter ist die Gemeinde zu verstehen.

 

Lehrt Hebräer 1,1-4 dass der Sohn das Universum und die Himmel geschaffen hat?

„Nachdem GOTT vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den ER zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den ER auch die Äonen (Zeiten) gemacht hat, er der Ausstrahlung SEINER Herrlichkeit und Abdruck SEINES Wesens ist und alle Dinge durch das Wort SEINER Macht trägt, hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat, zur Rechten DER MAJESTÄT in der Höhe gesetzt und ist um so viel Erhabener geworden als die Engel, wie er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen ererbt hat.“ Hebräer 1,1-4

Niemand bezweifelt, dass die Propheten, durch welche GOTT zu den Vätern gesprochen hat, ausnahmslos Menschen gewesen sind. Es ist auch unumstritten, dass Jesus, wiewohl er Sohn GOTTES war und ist, der Prophet gewesen ist, welchen schon Moses angekündigt hatte.

„Einen Propheten wie mich wird dir JaHuWaH, dein GOTT, dir aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, erstehen lassen. Auf ihn sollt ihr hören.“ 5.Mose 18,15

„Einen Propheten wie dich will ICH ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. ICH will MEINE Worte in seinen Mund legen und er wird zu ihnen reden, was ICH ihm befehlen werde.“ 5.Mose 18,18

Erst in den letzten Tagen hat GOTT zu uns im Sohn gesprochen, nicht schon während der Zeit des AT. Wenn diejenigen richtig lägen, welche an eine Präexistenz Jesu glauben, dann müsste GOTT immer schon im Sohn zu den Menschen geredet haben. Die Tatsache, dass die Engel so sehr unter der Beauftragung und unter der Wirksamkeit GOTTES standen, dass von ihnen oftmals nicht einmal die Rede war, wird fälschlich so interpretiert, als handele es sich um Jesus Christus während der Zeit des AT. Aber der Text ist unerbittlich und spricht vom Reden GOTTES im Sohn in den letzten Tagen. (3 Jahre lang etwa zwischen 27 – 30 nach Zeitrechnung)

Selbstverständlich ist der Sohn der Mensch Jesus von Nazareth, welchen GOTT zum Erben über alle Dinge eingesetzt hat. Jesus ist von GOTT nicht nur zum Erben der neuen Schöpfung bestimmt worden, er ist auch dafür eingesetzt worden. Somit hat der Herr Jesus sein Erbe angetreten, als er sich zur Rechten DER MAJESTÄT in den Himmel gesetzt hat. Durch den Sohn hat GOTT die Äonen oder auch die neuen Welten gemacht und zwar nicht als das Universum geschaffen wurde, sondern als GOTT in Jesus Christus war, um durch Leiden, Tod, Auferweckung und Inthronisierung den Umfang und die Zeiten des Heils festzusetzen.

Der Sohn ist, weil DER VATER in ihm ist, die Ausstrahlung der Herrlichkeit GOTTES zu den Menschen hin. GOTT lässt gemäß SEINES Willens und SEINES Vorhabens Herrlichkeit aus SICH herausgehen und hervorgehen. Von dieser Herrlichkeit hatte auch der Mensch Jesus von Nazareth einen ihn erfüllenden Anteil bekommen. Aus diesem Grund sagt Paulus, dass GOTT in Christus war und die Welt mit SICH SELBST versöhnt hat.

„GOTT war in Christus und versöhnte die Welt mit SICH SELBER.“ 2.Korinther 5,19

In Kolosser 1,19 sagt Paulus:

„Denn es gefiel DER ganzen FÜLLE in IHM zu wohnen.“

Diese Aussage bedeutet natürlich nicht, dass GOTT mit SEINEM ganzen SEIN und in SEINEM ganzen Umfang in dem Sohn bzw. dem Menschen Jesus gewesen wäre. Aber es heißt, dass die von GOTT ausgehende Herrlichkeit  GOTTES den Menschen Jesus erfüllte, soviel wie es ein menschliches Geschöpf in der Lage ist, davon aufzunehmen.

„Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Kolosser 2,8

Alle Charakter-Eigenschaften GOTTES können an dem Leben und Verhalten des Sohnes gesehen und erkannt werden. Insofern ist also der Sohn die Ausstrahlung der Herrlichkeit GOTTES.

Der Sohn, als der von GOTT gesalbte Mensch Jesus von Nazareth, ist aus diesem Grund auch der Abdruck des Wesens GOTTES. GOTTES Wesen wird wegen SEINER Geistigkeit und Unsichtbarkeit nicht direkt geschaut. Aber der Sohn ist der Abdruck von GOTTES Wesen. Das Wesen GOTTES wurde durch das von GOTT ausgehende unpersönliche Wort, welches zunächst bei GOTT war, der Person des Sohnes wie ein Abdruck aufgestempelt. Man denke hier an die Aussage von Johannes aus seinem Evangelium:

„und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, als eine Herrlichkeit des eingeborenen Sohnes vom VATER, voller Gnade und Wahrheit.“ Johannes 1,14

Der Sohn trägt nun, wo er im Himmel zur Rechten DER MAJESTÄT ist, alle Dinge der neuen Schöpfung durch das Wort der Macht GOTTES. "Ta panta" bedeutet genau übersetzt: "Die alle" und bezieht sich auf die neuen Geschöpfe. Dies stimmt wiederum mit der Aussage des Kolosserbriefs überein, dass alles (neue Schöpfung) in ihm (dem Sohn) besteht. Bevor der Sohn  die bevorzugte Stellung zur Rechten GOTTES einnehmen konnte, hat er die Reinigung der Sünden durch seinen Opfertod am Kreuz bewirkt. Danach ist der Sohn höher erhoben worden als die Engel und hat auch einen erhabeneren Namen als sie bekommen.

   
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