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Joel Hemphill
Ehre sei Gott in der Höhe
- Der Einfluss der griechischen Philosophie auf die christliche Lehre
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Joel Hemphill:
Gott sei die Ehre
- Die biblische Sicht von Gott
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Anthony Buzzard:
Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes
- Die selbst zugefügte Wunde der Christenheit
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GOTT ist EINER (Gal 3,20)PDF


Ihr Lieben

Alle Jahre wieder kommt die Zeit, in der man besonders oft hört, dass Gott Mensch geworden sei – eine von den vielen Lügen, welche die Trinitätslehre hervorgebracht hat.

Im Gespräch mit Nikodemus sagte der Herr Jesus, dass Gott seinen einziggeborenen Sohn gesandt hat, weil er die Welt so sehr liebt, und dass jeder errettet wird, der an ihn glaubt. Ebenso bezeugen alle Schriften des NT, dass Gott seinen Sohn sandte. Als Beispiele seien erwähnt Gal. 4,4: Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn“ oder auch Röm 5,10 (sinngemäß) Wir sind mit Gott versöhnt durch den Tod seines Sohnes“ sowie 1.Jo 4,14: „Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt“. Erstaunlich, welchen Wert der Herr Jesus im hohepriesterlichen Gebet auf diese Tatsache legte (Joh 17). Es ist spannend, wenn man dieses Kapitel einmal daraufhin liest.

Nicht „Gott wurde Mensch“ oder „Gott ist auf die Erde gekommen“, sondern Gott hat seinen Sohn gesandt.

Gott selbst wird allerdings auch kommen, so steht es geschrieben in Off. 1,4+8; 4,8 und besonders in Off 21,3: „Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen, er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein…“

Doch zuerst wird der Herr Jesus wieder kommen. Das wird sein „zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat“ (Apg 3,21). Wann das sein wird, das wusste selbst der Herr Jesus nicht, auch nicht die Engel im Himmel, sondern der Vater allein (Mat. 24,36). So lange nun wird der Herr Jesus im Himmel sein, um dann vom Vater gesandt zu werden zur Errichtung des Reiches Gottes auf der Erde. Dazu wird er nicht abermals geboren werden, sondern er wird so wiederkommen, wie ihn die Jünger in den Himmel auffahren sahen.

Paulus schreibt von der zukünftigen Erscheinung des Herrn Jesus Christus: „Die wird zu seiner Zeit der selige und alleinige Machthaber zeigen, der König der Könige und Herr der Herren, der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.“ (1.Tim 6,15-16)

Ein weiterer Aspekt: Der Herr Jesus wird mehrfach als „Stein“ bezeichnet, (den die Bauleute verworfen haben), aber er ist auch der Stein, der in Dan. 2 das Standbild in Nebukadnezars Traum zerschlägt,  und selbst zu einem Berg wird, der die ganze Erde erfüllte. Rückblickend auf die Geschichte können wir erkennen, dass dieser Stein zur Zeit des römischen Reiches (das vierte Reich, Eisen) losbrach (die sogenannte Zeitenwende, also Christi Geburt), aber die Weltreiche erst zur Zeit von Eisen und Ton, dem zweiten Teil des vierten Reiches, treffen wird.

Die von Gott gegebene Auslegung dieses Traumes besagt, dass damit das Königreich Gottes auf der Erde gemeint ist, welches die bisherigen Reiche und alle ihre Spuren restlos auslöschen wird, selbst aber in Ewigkeit bestehen und niemals zerstört werden wird. Desgleichen redet auch Dan. 7.

Es eröffnet sich eine oft unbeachtete Sichtweise, wenn man diese beiden Kapitel (Dan. 2 u. 7) einmal im Zusammenhang liest.

Der Menschensohn, von dem Dan. 7 spricht, ist der Herr Jesus, und er hat inzwischen alle Macht im Himmel und auf der Erde von seinem Gott und Vater empfangen (Mt 28,18). Er will die Gläubigen zu einem lebendigen Tempel aufbauen, zu einer Behausung Gottes im Geist (1.Pet 2,5; Eph 2,22).

Jesus Christus als das Haupt und die Gläubigen aus Israel und den Nationen als sein Leib, das ist meines Erachtens der zweite Mensch, der letzte Adam, der das tun wird, wozu Gott im Anfang den Menschen erschaffen hatte, nämlich zu herrschen und zu regieren über all das, was Gott geschaffen hat. (1.Mo 1,26; Ps 8,7 u.a.)

Mit großer Freude dürfen wir dieses Reich erwarten, denn dann wird Recht, Gerechtigkeit, Friede und Erkenntnis des alleinigen Gottes die Erde erfüllen.

Das Kleingedruckte: Nun sind hier sehr viele Bibelstellen angegeben und ich möchte Euch wirklich ermutigen, sie nachzuschlagen. Die einzelnen Verse kann man recht schnell und einfach bei www.bibelserver.de aufrufen, die ganzen Kapitel jedoch sind besser in der richtigen Bibel zu lesen. Ich wünsche Euch und bete auch darum, dass Gott uns das Verständnis für sein Wort öffnet.

Seid herzlich gegrüßt und der Gnade unseres Gottes anbefohlen

Euer Stephan Gerber

 

Ausblick: Wenn Gott will und wir unsere Absichten weiter verfolgen dürfen, werden wir uns bei der nächsten Konferenz 2014 als Schwerpunkt mit dem Reich Gottes befassen.

 

   
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