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Joel Hemphill
Ehre sei Gott in der Höhe
- Der Einfluss der griechischen Philosophie auf die christliche Lehre
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Joel Hemphill:
Gott sei die Ehre
- Die biblische Sicht von Gott
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Anthony Buzzard:
Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes
- Die selbst zugefügte Wunde der Christenheit
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GOTT ist EINER (Gal 3,20)PDF


Liebe Geschwister

„Wer ist Jesus Christus?“ Das ist immer wieder eine der Hauptfragen, wenn es in Gesprächen um die Trinitätslehre geht und man erhält darauf die unterschiedlichsten Antworten.
„Was sagen die Leute über mich?“ wollte der Herr Jesus von seinen Jüngern wissen und dann fragte er sie ganz persönlich: Was sagt ihr, wer ich bin? Auf diese Frage gab Simon Petrus eine Antwort, die direkt von Gott kam: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes (Mt. 16,16).
„Wer ist Jesus von Nazareth?“ Das war das  Hauptthema der diesjährigen GOTT-ist-EINER-Konferenz. Dass Jesus der Christus (der Gesalbte) ist, wurde von allen Referenten als selbstverständlich vorausgesetzt. Darauf aufbauend ging es hauptsächlich um die Apostellehre, die Entwicklungen, welche zur Trinitätslehre geführt haben, die Frage der Präexistenz, des Gebetes und der Ämter, welche der Herr Jesus jetzt innehat und in Zukunft innehaben wird.

Im Vorfeld der Konferenz gab es leider ein paar unschöne Auseinandersetzungen um die Frage der Autorität der biblischen Schriften. Deswegen kam es zur Absage von zwei Referenten, dem Ausstieg von mehreren Mitarbeitern und der Absage an alle Teilnehmer ohne Rücksprache mit dem Team. Der Rest der Mitarbeiter entschloss sich nach Gebet, weiter zu machen. Daraufhin meldeten sich leider nur wenige Teilnehmer wieder an, sodass wir knapp 20 Personen waren, die sich dann nicht im Bürgerhaus in Nidda, sondern in kleineren Räumlichkeiten in Bad Salzhausen trafen.

Diese kleine Gruppe wiederum wurde von allen als sehr familiär und angenehm empfunden und wir sind unserem Gott sehr dankbar, dass wir uns so treffen konnten. Es war für alle ermutigend und stärkend.

Wir haben uns bemüht, die „Vorträge“ wirklich als Vorträge zu halten, damit wir sie aufnehmen und anderen zur Verfügung stellen können. So ganz gelungen ist es uns nicht, da aufgrund der über-schaubaren Teilnehmerzahl immer mal wieder etwas dazwischen gefragt wurde. Manches, nicht alles, konnte herausgeschnitten werden. Nun stehen die Aufnahmen zum Download bereit bei:

www.gott-ist-einer.de (Konferenz 2013)
www.monotheismus.ch  (Download > Konferenzen)
www.trinitaet.com  (Downloads)

Dort sind auch die jeweiligen schriftlichen Unterlagen und die verwendete Power-Point-Präsentation abrufbar.

Dies alles kann man sich gerne anhören und anse-hen, indes, die Gemeinschaft, die wir hatten, kann man auf diese Weise leider nicht vermitteln. Die unzähligen persönlichen Gespräche und die Begegnungen in der Gruppe waren sehr bereichernd. Wir freuen uns schon auf ein nächstes Treffen, das wir gerne wieder vorbereiten wollen, so der Herr Jesus Christus uns Gnade dazu schenkt.

Eine Sache, die auf der Konferenz von manchen heiß diskutiert wurde, ist besonders die Frage der Präexistenz Jesu. Ich selbst werde von Besuchern meiner Website in der letzten Zeit auch vermehrt deswegen angefragt. Es gibt Bibelstellen, die sie scheinbar begründen und solche, die ihr scheinbar widersprechen. Wie ist das nun? Im Vortrag zu diesem Thema wurde m.E. treffend hervorgehoben, dass die Bibel unseren Blick nicht auf die Vergangenheit richtet, sondern in die Zukunft. Das war auch das Gebetsanliegen des Paulus für die Epheser (Eph 1,15-23):

Deshalb höre auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht auf, für euch zu danken, und ich gedenke euer in meinen Gebeten, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen und was die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. Die hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat, hoch über jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen genannt werden wird. Und alles hat er seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.

Es geht also nicht hauptsächlich um die weiter zurückliegende Vergangenheit, sondern um den zukünftigen Erdkreis, von dem wir reden (Heb 2,5).

Seid in diesem Sinne herzlich gegrüßt

Euer  Stephan Gerber

   
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